Karlsruhe (dnw). Kein reines Bonusspiel sollte das Pokalspiel des Karlsruher SC gegen Bayer Leverkusen vor 17.073 Zuschauern werden. Der KSC wollte die Überraschung schaffen und präsentierte sich gegen den Erstligisten gut. In der Nachspielzeit gingen dem KSC jedoch die Körner aus und man unterlag mit 0:2.

Ohne die verletzten Dominik Stroh-Engel und Matthias Bader sowie den gesperrten Daniel Gordon waren die Badener angetreten. So rückte Martin Stoll wie erwartet für Gordon in die Startelf.

Der KSC stand früh unter Beschuss. Nach zwei Minuten waren die Gäste erstmals gefährlich vor dem Tor von Benjamin Uphoff aufgetaucht. Karim Bellarabi (2.) war schneller als Alexander Siebeck, schoss den Ball aber übers Tor der Karlsruher.

Auf der Gegenseite sorgten Burak Camoglu und Florent Muslija für die erste gute Aktion für die Truppe von Coach Marc-Patrick Meister.

Die Gäste drängten und setzten den Wildpark-Trupp unter Druck. Die Karlsruher vermochten aber die Angriffe noch gut abzuwehren.

Die Badener lauerten auf ihre Chancen und verteidigten konsequent.  Diese Möglichkeit kam in der 13. Minute. Florent Muslija brachte den Ball vors Tor von Bernd Leno. Der Youngster entschied sich aber für den pass zu Oskar Zawada, statt selbst zu schießen. Der KSC-Stürmer jedoch scheiterte an Leno.

KSC unter Beschuss

Nach einem schnellen Angriff der Badener, versuchte sich Marc Lorenz (16.) mit einem Weitschuss, verfehlte aber das Tor.

Bayer war weiter am Drücker und Glück kam dem KSC hinzu, als Kevin Volland (17.) das Tor mit seinem Versuch nicht traf. Kurz darauf war es Jonathan Tah (17.) der im Schuss wegrutschte.

Defensiv machten die Badener ihre Sache weitestgehend gut. Als Admir Mehmedi (24.)  sich jedoch gegen Camoglu und Kai Bülow durchsetzte kam er gefährlich zum Schuss. Glück für die Karlsruher, dass er weder das Tor noch einen Abnehmer im Strafraum traf.

KSC sucht seine Chance

Die Karlsruher waren weiterhin unter Beschuss und mussten weiter alles daran setzen, das Gegentor zu verhindern. So rettete Uphoff vor Dominik Kohr,

Die Badener erhielten ihre Chance nach einem Freistoß, den Alexander Siebeck (33.) aber nicht richtig erwischt hatte.

Dominik Kohr (45.) und Mehmedi (44.) verpassten beide ihre Chance kurz vor der Pause die Gäste in Führung zu schießen. Die Karlsruher wehrten sich weiter gut und machten die Chancen der Gäste zunichte. So gingen die Kontrahenten torlos in die Halbzeitpause.

Aus ihr heraus ging es weiter wie in Durchgang eins. Bayer setzte den KSC unter Druck, der aber wusste sich zu wehren. Entweder brachte ein Karlsruher seinen Fuß dazwischen, oder aber Uphoff war zur Stelle, Leverkusen bekam die Kugel nicht über die Linie.

So schaffte es auch Mehmedi (62.) nicht nach seinem Alleingang in den Strafraum den Ball im Tor unterzubringen.

Verlängerung

Aber auch der KSC vermochte dies nicht zu schaffen. Als Wanitzek (68.) den Ball eroberte, Marc Lorenz mit seiner Hereingabe aber nur den Gegner traf.

Bayer versuchte das Tempo anzuziehen, war aber offensiv weiter nicht genau genug. Dies änderte sich in der 78.. Volland versuchte es konnte aber von Uphoff gebremst werden konnte. Dann folgte die nächste Chance Bayers. Kohr (90.) zog ab, Uphoff klärte zur Ecke und auch kurz darauf war es Uphoff, der den KSC vor Bailey rettete. Vier Minuten Nachspielzeit gab es. Aber auch die brachten keinen Sieger. Es ging in die Verlängerung.

Hier dauerte es nicht lange. Ein Standard brachte den Treffer. Julian brandt (93.) schoss den Freistoß auf den Kopf von Kohr, der zum 1:0 einnickte. Die Karlsruher waren geschockt, mussten aber alsbald den nächsten Treffer einstecken. Joel Pohjanpalo (99.) konnte nahezu ungehindert den Ball zum 2:0 einschieben.

Der Erstligist drängte weiter und das 3:0 lag in der Luft. Dies hatte Brandt (105.) auf dem Fuß, Uphoff aber war zur Stelle. Wenige Sekunden später war es dann Leon Patrick Bailey (105.), der zum 3:0 für Leverkusen einschoss. Karlsruhe versuchte weiter, wenigstens einen Treffer zu erzielen. Siebecks Schuss jedoch wurde abgefälscht.Der Freistoß von Lorenz und der Torschuss von Kai Bülow brachten aber nichts ein. Slapstick brachte dann auch nichts ein. Lorenz scheiterte an Leno (116.), dem rutschte der Ball durch die Hände, ein Leverkusener wollte retten und schoss den ball fast als Abpraller ins eigene Tor.

KSC: Uphoff - Camoglu, Pisot, Stoll, Siebeck - Bülow - Muslija (93. Luibrand), Wanitzek (83. Hofmann), Lorenz - Fink (108. Vujinovic), Zawada (71. Schleusener).

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